Archiv: Fördermaßnahmen 2017

Gartenbank für das Hospiz Lilge‐Simon‐Stift

Für die großzügige Gartenanlage rund um das Hospiz Lilge‐Simon‐Stift in Bremen‐Schönebeck haben wir im Frühjahr 2017 eine Gartenbank gestiftet, damit die Gäste (Palliativ‐Patienten) und deren Angehörige die Sonnenstrahlen direkt auf der Haut in einer grünen Umgebung genießen können. Da bisher nicht genügend Sitzmöglichkeiten vorhanden waren, haben wir passend zur weiteren Gartengestaltung mit einer neuen Bank beigetragen.

Leiterin des Lilge-Simon-Stifts Frau Alena Barkowski auf der neuen Bank
Leiterin des Lilge‐Simon‐Stifts Frau Alena Barkowski auf der neuen Bank

Unterstützung des Trauer‐Cafés der Lebenshilfe Bremen e.V.

Mitte 2017 haben wir einige Materialien für das Trauer‐Café der Lebenshilfe Bremen e.V. angeschafft. Wir haben die Wichtigkeit erkannt, dass es eine Institution bzw. einen Ort gibt, an dem Menschen mit Behinderung, die eine nahestehende Person verloren haben, über den Tod und über Trauer reden können. Hier kann man mit anderen über die eigene Situation sprechen oder auch anderen helfen. Die Betroffenen fühlen sich besser, fühlen sich nicht so allein und haben weniger Angst.

Im Trauer‐Café wird über Trauer, Sterben und Tod gesprochen. Hier werden aber auch gemeinsam Filme angesehen; es wird gebastelt, gemalt und natürlich auch Kaffee getrunken. Alles, was hier gemacht wird, hat mit Trauer und Tod zu tun. Was jeweils gemacht wird, entscheiden alle gemeinsam.

Zur Unterstützung der Aktivitäten haben wir einen Beamer gestiftet, da Filme und Bilder ein wichtiges Medium in der Auseinandersetzung mit dem doch nicht einfachen Thema sind.

Des Weiteren haben wir ein Würfelspiel „Trauerland“ gespendet, um ein zusätzliches Medium für Gesprächszugänge und -anlässe zur Verfügung zu stellen. Außerdem wurden sog. Gefühlsmonsterkarten angeschafft, die Gefühle visualisieren sollen, um darüber ins Gespräch zu kommen.

Teilnehmer eines Gesprächskreises bei der Spendenübergabe
Teilnehmer eines Gesprächskreises bei der Spendenübergabe

Körpertambura für das Hospiz Lilge‐Simon‐Stift

Wir haben im Oktober 2017 das Hospiz Lilge‐Simon‐Stift mit einer Körpertambura für Klangbehandlungen zur Begleitung Sterbender ausgestattet. Neben der Anschaffung des Musikinstrumentes haben wir für die Ausbildung der Mitarbeiter an diesem Instrument eine entsprechende Schulung finanziert.

Klang ist ein therapeutisches Hilfsmittel, das traditionell seit Jahrhunderten wegen seiner heilenden bzw. wohltuenden Wirkung eingesetzt wird. Klänge berühren Menschen in besonderer Weise und können Ängste und Schmerzen lindern. Die Klänge werden nicht nur mit den Ohren gehört, sondern auch körperlich gefühlt.