Archiv: Fördermaßnahmen 2018

Ein Beamer für das Blaumeier‐Atelier

Anfang des Jahres 2018 haben wir das Blaumeier‐Atelier dabei unterstützt, einen Beamer mit einer speziellen Shutter‐Funktion zu kaufen. Blaumeier benötigt diese Ausstattung, um die Theaterproduktionen in den nächsten Jahren ohne die bisherigen Probleme umsetzen zu können.
Wir freuen uns, Menschen mit Behinderung bei der Ausübung ihrer künstlerischen Tätigkeiten zu unterstützen.

Landschaftsbilder in den Gästezimmern

Für die Ausgestaltung der Gästezimmer des Hospizes Lilge‐Simon‐Stift in Bremen‐Schönebeck wurden Landschaftsbilder in hochwertigen Rahmen angeschafft. Die zur wohnlichen Gestaltung aller 10 Zimmer dienenden Fotos wurden von einem Kreis der Teamvertreter des Stiftes gemeinsam ausgesucht. Im Vordergrund stand für das Team, dass die Bilder eine besondere Ruhe auf die Gäste und deren Angehörige ausstrahlen sollten.

Eines der auf den Betrachter beruhigend wirkenden Bilder
Eines der auf den Betrachter beruhigend wirkenden Bilder
Auch dieses Bild bringt Farbe und Abwechslung ins Zimmer
Auch dieses Bild bringt Farbe und Abwechslung ins Zimmer

Tiergestützte Therapie

Der Kontakt zu Tieren in Form von einfachen Berührungen, Streicheleinheiten oder auch nur Blicken zwischen Mensch und Tier stärken und fördern den Aufbau körperlicher und seelischer Energien.

Wir haben erkannt, wie wichtig es für die Gäste des Hospizes Lilge‐Simon‐Stift in Bremen‐Schönebeck ist, dass Hunde ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern. Die meisten Menschen fühlen sich in der Nähe von Hunden wohl, ein Hund kann helfen sich besser zu fühlen. Gerade Hunde sind in der Lage, Körper, Geist und Seele zu berühren und zu bewegen.

Wir unterstützen diese Therapie, die durch das Team „4 Pfoten für die Seele e.V., Bremen“ mit ihren 2 Hunden Lotte und Chico umgesetzt wird.

Frau Ingrid Steiner mit den Therapie-Hunden Lotte (schwarz) und Chico
Frau Ingrid Steiner mit den Therapie‐Hunden Lotte (schwarz) und Chico
Frau Ingrid Steiner mit der Therapeutin Frau Anette Swoboda (rechts) und ihren Hunden
Frau Ingrid Steiner mit der Therapeutin Frau Anette Swoboda (rechts) und ihren Hunden

Drachenboot‐Projekt mit Frauen mit und nach Krebserkrankungen

Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Bewegung und Sport für Menschen mit Krebserkrankungen positiv auf die Lebensqualität und die körperliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen auswirken. Gezielte Übungen können Einschränkungen in der Beweglichkeit vermindern oder gar beheben. Außerdem verbessert ein gezieltes Bewegungstraining die Erschöpfungszustände (Fatigue‐Syndrom).

Aus diesen Gründen hat die Bremer Krebsgesellschaft e.V. ein Projekt mit Namen „Pink‐Paddler‐Drachenboot‐Projekt für Frauen mit und nach Krebserkrankungen“ aufgelegt.

In diesem Projekt trainieren Frauen mit und nach Krebserkrankungen von Mitte April bis Ende August wöchentlich in einem 20er Drachenboot des Bremer Sport‐Clubs (BSC) auf der Weser.

Neben den o.g. Gründen kommt ein weiterer und nicht zu unterschätzender gesundheitsförderlicher Aspekt in Form des Erlebens von Gemeinschaft in der Gruppe hinzu. Alle Teilnehmerinnen „sitzen in einem Boot“, was das Wir‐Gefühl stärkt und die Lebensqualität verbessert. Außerdem fördert diese Projekt den Kontakt der Frauen untereinander.

Die sportlichen Damen mit der Leiterin der Krebsberatungsstelle, Frau Marie Rösler (obere Reihe 4. von rechts), vor dem wöchentlichen Training
Die sportlichen Damen mit der Leiterin der Krebsberatungsstelle, Frau Marie Rösler (obere Reihe 4. von rechts), vor dem wöchentlichen Training
Die Damen mit ihrer Trainerin (hinten stehend) und dem Stifter in der Mitte beim Ablegen
Die Damen mit ihrer Trainerin (hinten stehend) und dem Stifter in der Mitte beim Ablegen
Die Damen beim intensiven Training auf der Weser
Die Damen beim intensiven Training auf der Weser

Spielmaterial für Weserkinder

Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. organisiert seit 1994 sozialpädagogische Spielkreise in Gröpelingen und Walle.

Bei der Umsetzung inklusiver Angebote in den neuen Räumlichkeiten in der Bersestraße wollen wir mit der Anschaffung von Spielmaterial die Lebenshilfe unterstützen.

Bei den sozialpädagogischen Spielkreisen und Krippen der Lebenshilfe, den Weserkindern, handelt es sich um inklusive Angebote, in denen Kinder mit und ohne Behinderung zwischen einem und drei Jahren in kleineren Gruppen durch pädagogisch erfahrenes Personal betreut werden.

Für die positive Entwicklung der Kinder sind nicht nur strukturierte Lernprozesse wichtig, sondern auch das unbeschwerte freie Spielen. Spielen ist die elementarste Form des Lernens.

Das intuitive, selbständige Erforschen der Umwelt im Spiel, alleine und mit anderen Kindern, trägt wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Im Freispiel werden alle Bildungsbereiche abgedeckt. Von alleine bilden sich so im Spiel fein‐ und grobmotorische Fähigkeiten, Kreativität, Konzentration sowie soziales Verhalten.

So regen beispielsweise Legosteine die Fantasie und Kreativität an, während gleichzeitig Feinmotorik und Konzentration geschult werden. Im Gespräch über die entstandenen Werke wird der Wortschatz erweitert und gezielter Spracheinsatz geübt.

Die Spielangebote werden von den Pädagoginnen entsprechend dem Entwicklungs‐niveau der Kinder geplant, bereitgestellt und begleitet. Bereits mit zwei Jahren haben Kinder großes Interesse, Tätigkeiten der Erwachsenen mit kindgerechten Spielmaterialien nachzuspielen. Dazu gehören z.B. Kindergeschirr, Arztkoffer, Besen und Telefone.

Als wichtige Erkenntnis ist hier festzustellen, dass integrative Erziehung als gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung gesehen wird.

Vorweihnachtliches Zusammentreffen mit den Kinderbetreuerinnen Frau Zoreh Najafeun, Frau Rieke Schmidt (Leiterin Weserkinder) und Frau Lisa Schewe sowie mit dem Stifter und dem Fachsbereichsleiter Herrn Uwe Bartuschat (von links)
Vorweihnachtliches Zusammentreffen mit den Kinderbetreuerinnen Frau Zoreh Najafeun, Frau Rieke Schmidt (Leiterin Weserkinder) und Frau Lisa Schewe sowie mit dem Stifter und dem Fachsbereichsleiter Herrn Uwe Bartuschat (von links)
Neben den oben genannten Personen waren auch die Geschäftsführer der Lebenshilfe Bremen e.V., Herr Hans-Peter Keck (links) und Herr Andreas Hoops, anwesend
Neben den oben genannten Personen waren auch die Geschäftsführer der Lebenshilfe Bremen e.V., Herr Hans‐Peter Keck (links) und Herr Andreas Hoops, anwesend